Baumbestattungen auf Friedhöfen

Auf dem Südwest-Kirchhof Stahnsdorf kann kein eigener Baum erworben werden, jedoch ist es möglich, über einen Erwerb von vier Grabstellen alle Plätze um den Baum herum zu belegen. Je Grabstelle können bis zu vier Urnen beigesetzt werden, so dass sich eine Gesamtzahl von max. 16 Beisetzungen ergibt. Dies ist natürlich ein sehr kostspieliges Unterfangen.

 

Als kleinere Variante kann auch nur eine Grabstelle ausgewählt werden. In dieser finden, wie erwähnt, vier Urnen Platz. Diese Stelle ist frei wählbar und die Ruhefrist beträgt 20 Jahre, ist jedoch verlängerbar. Die Setzung eines Liegesteins je beigesetzter Urne ist verpflichtend. Form und Material des Steins unterliegen gewissen Vorgaben. Eine Blumenablage an der Grabstelle ist statthaft.

 

Diese Art der Baumbestattung ist vergleichbar mit einer Urnen-Wahlstelle.

 

Auf dem Luisen-Kirchhof III in Berlin-Charlottenburg ist es ebenfalls nicht möglich, einen "eigenen Baum" auszuwählen und zu erwerben.

In fast allen Abteilungen sind Bäume oder große Büsche wählbar, an denen dann beigesetzt wird. Grundlegend bleibt in unmittelbarer Nähe der beigesetzten Urne so viel Platz frei, dass bis zu drei weitere Urnen dort ebenfalls Platz finden.

Die Ruhefrist liegt bei 20 Jahren und kann darüber hinaus verlängert werden. Eine namentliche Kennzeichnung der Grabstelle ist in unterschiedlichen Varianten möglich.

 

Auch diese Art der Baumgrabstelle ist mit einer Urnen-Wahlstelle vergleichbar.

 

Der Friedhof Ruhleben in Berlin-Charlottenburg hat ein Baumbestattungsfeld eingerichtet auf dem an rund 60 Bäumen jeweils Grabstellen für bis zu zwei Urnen erworben werden können. Der Baum ist frei wählbar, die Stelle jedoch nicht. Am Eingangsbereich zum Grabfeld finden sich Granitstelen, auf denen Namenstafeln angebracht werden können. Diese Namenstafeln unterliegen Vorgaben, die dem Steinmetz bekannt zu machen sind. Die Namenstafeln ansich sind jedoch nicht verpflichtend.

Die Beisetzung erfolgt in Bio-Aschekapseln, Schmuckurnen sind nicht gestattet.

Die Stellen sind nicht verlängerbar, jedoch beginnt mit Beisetzung der zweiten Urne die Ruhefrist von 20 Jahren erneut zu laufen.

 

Auf dem Zwölf-Apostel-Kirchhof und dem St. Matthäus-Kirchhof, beide in Berlin-Schöneberg, können ebenfalls Urnen unter Bäumen beigesetzt werden. 

In einem Grabfeld unter alten Bäumen mit einem, bereits idyllisch gestalteten, staudenbepflanzten Waldboden können bis zu max. vier Urnen in einer Grabstelle beigesetzt werden. 

An die Verstorbenen wird durch einen passend gestalteten Gedenkstein erinnert, der Namen und Lebensdaten benennt und in den Waldboden eingelassen wird.

 

Diese Baumgrabstelle ist ebenfalls mit einer Urnen-Wahlgrabstelle vergleichbar.

 

Auch auf dem Friedhof Buch - Schwanebecker Chaussee findet sich ein Grabfeld für Baumbestattungen. Um einzelne Bäume auf diesem Grabfeld wurden mit Efeu Ringe gepflanzt. Die Urnenbeisetzungen erfolgen dann in diesen Efeuringen.

 

Bestattungen unter Bäumen finden auch auf dem Evangelischen Friedhof Nordend in Berlin-Pankow statt. Immergrüner Efeu und Frühblüher bilden eine natürliche Decke über den Urnengräbern und eine Grabpflege ist nicht erforderlich. Auf historischen Grabstelen werden die Namen der Verstorbenen verzeichnet. Am Rande des Grabfeldes finden sich Sitzbänke und eine Erinnerungsstele, an der die Ablage von Blumen gestattet ist.

 

Da der Ostkirchhof Ahrensfelde zum Südwest-Kirchhof Stahnsdorf gehört, werden Baumbestattungen hier nach den gleichen Maßgaben durchgeführt.

 

Der Friedhof "In den Kisseln" in Berlin-Spandau verfügt ebenfalls über die Möglichkeit der Baumbestattung auf einem eigenen Grabfeld. Auf diesem Grabfeld befindet sich eine leichte Anhöhe, die von einem Spazierweg gekreuzt wird. Um die Bäume herum finden sich mehrere Urnen-Wahlgräber für jeweils bis zu vier Urnen. Innerhalb des ersten Jahres nach der Beisetzung wird es toleriert, dass die Gräber geschmückt und bepflanzt werden. Danach muss dies jedoch beräumt werden um der Grabstelle den waldähnlichen Charakter zu verschaffen, den man bei einer Baumbestattung erwartet. Die Grabstelle wird mit einem ebenerdigen bleibenden Liegestein namentlich gekennzeichnet. 

Die Kosten hierfür entsprechen denen von Urnen-Wahlgrabstellen.

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