Besondere Grabstellen

Für alle hier genannten Grabarten können Bestattungen gebucht werden, so lange es freie Grabstellen an dem betreffenden Beisetzungsort gibt. Gern erkundige ich mich diesbezüglich für Sie. 

 

 

Die Himmelsspirale

 

Sie befindet sich auf dem altkatholischen Friedhof in Graz (Österreich), steht jedoch Menschen aller Bekenntnisse offen. Ein Grabfeld, angelegt auf einer Rasenfläche wird durchzogen von einem spiralförmigen weißen Kiesweg, der in der Mitte in einem Kraft- und Energieplatz mündet. Die Urnengrabstellen befinden sich unter der Rasenfläche. 
 

 

Der Friedgarten Mitteldeutschland

 

Im Friedgarten in Mitteldeutschland befinden sich einige sehenswerte Grabanlagen, allen voran die Röse. Rösern sind skandinavische Steinhügelgräber. Die Namen der dort beigesetzten Personen finden sich auf kleinen Namenstafeln an den Steinen wieder. 
Auch die ebenso vorhandene Schiffssetzung ist eine Grabart aus dem skandinavischen Raum. Hier wurden kleinere Felsen schiffförmig aneinandergefügt und die Urnen werden innerhalb des Areals in einer Urnengemeinschaft beigesetzt.
 

 

Fan-Grabfelder

 

In Hamburg auf dem Friedhof Altona gibt es ein Grabfeld für die ganz eingefleischten Fans des HSV. Ein Pendant befindet sich auch in Gelsenkirchen für die Fans von Schalke 04. Beide sind jeweils stadion- förmig angelegt. Weitere Grabfelder dieser Art gibt es in Deutschland noch nicht, da die vorhandenen Angebote nur sehr zögerlich genutzt werden.
 

 

Gemeinschaftsgräber für Mensch und Tier

 

Unter dem Namen „Mein Hafen“ gibt es bisher in Braubach und in Essen-Frintrop zwei Möglichkeiten, mit dem geliebten Partner als auch mit den geliebten Haustieren in einer Grabstelle beigesetzt zu werden. Voraussetzung hierfür ist, dass sowohl Mensch als auch Tier eingeäschert werden. Menschen in Humankrematorien und Tiere in Tierkrematorien. Die Vereinigung findet dann in der Grabstelle statt. Dabei ist es völlig unerheblich, wer zuerst beigesetzt wird.  
 

 

Aschestreuwiesen

 

Einige Friedhöfe Deutschlands verfügen über sogenannte Aschestreuwiesen. Wie der Name es bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Grabfeld, auf dem die Asche oberirdisch auf einer Rasenfläche verstreut wird. Möglich ist dies beispielsweise auf dem Rostocker Westfriedhof, auf dem Dortmunder Hauptfriedhof und im Friedpark auf dem Dürener Ostfriedhof. Wer sich für diese Art der Bestattung interessiert sollte sich frühzeitig nach möglichen Friedhöfen erkundigen, da diese auch über das Internet nicht so einfach ausfindig zu machen sind.

 

 

Wasserfontänen-Bestattungen

 

Wie bei vielen anderen modernen Bestattungsformen ist auch für die Wasserfontänen-Bestattung eine Einäscherung Voraussetzung. Es handelt sich dabei auch um eine Art der Ascheverstreuung. Mittlerweile findet diese Bestattungsform auf drei Friedhöfen in Budapest (Ungarn) Anwendung und geht wie folgt von statten:

 

Die Asche wird in eine spezielle Aschekapsel umgefüllt. Diese wird in der Mitte eines Brunnens platziert. Mit musikalischer Untermalung wird dann der Brunnen eingeschaltet und die Asche durch den Wasserkreislauf in die Natur eingebracht. Eine eigene Grabstelle im herkömmlichen Sinne gibt es hier nicht, jedoch ein Grabfeld, dass als Anlaufstelle für die Hinterbliebenen dienen kann. Diese Form der Bestattung kann sowohl mit Trauergästen als auch als anonyme Beisetzung in aller Stille stattfinden.

 

 

Bestattung unter Weinreben
 

Eine neue Idee, die auf verschiedene Arten umgesetzt wird.
 

Ab Sommer 2017 gibt es auf dem Bergfriedhof Ahrweiler in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, unter Weinreben beigesetzt zu werden. Dort wurden zwei Grabfelder eröffnet, die als Friedweinberg bzw. Friedhain bezeichnet werden und sowohl Urnen-Reihenstellen als auch Urnen-Familiengrabstellen unter Weinreben anbieten. Diese Beisetzungsangebote stehen jedermann zur Verfügung.

 

Ein weiterer Friedweinberg soll bis 2018 in Nordheim am Main entstehen. Welches Konzept diesem Friedweinberg zu Grunde liegt, wird sich im Laufe der Zeit zeigen. 
 

 

Urnen- bzw. Grabeskirchen

 

Um alte Kirchen, deren Gemeinden zunehmend kleiner werden, zu erhalten und zu finanzieren, lässt sich derweil ein neuer Trend ausmachen. Die betreffenden Gemeinden fusionieren mit anderen Gemeinden gleicher Konfession und die somit gemeindelose Kirche wird zu einer Begräbnisstätte sprich zu einer Urnenkirche oder Grabeskirche umgestaltet. Derzeit gibt es etwa 30 Urnenkirchen in Deutschland.


Einige Beispiele hierfür sind

 

  • Urnenkirche in der Auferstehungkirche Heilig Kreuz in Essen
    Beigesetzt wird in sog. Schreinen (wahlweise als Einzel- oder Doppelschrein) aus Hartholz oder Naturstein
     
  • Grabeskirche St. Elisabeth in Mönchengladbach
    Die Beisetzung erfolgt sowohl in Urnenstelen als auch in Urnenwänden.
     
  • Grabeskirche St. Josef in Aachen
    Die Beisetzung erfolgt in speziell geformten Urnenstelen.
     
  • St. Konrad in Marl-Hüls
    Die Beisetzung erfolgt in Kolumbarien (Urnenwänden).
     
  • Allerheiligenkirche in Erfurt
    Die Beisetzung erfolgt in Urnenstelen, gebaut aus Kalkstein und sat. Glas. Beigesetzt werden sowohl   Christen als auch Nicht-Christen.

    Weitere Grabeskirchen sind u. a. die Liebfrauenkirche in Dortmund und die Herz-Jesu-Kirche in Hannover (Misburg-Süd).

 

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